24 Sep 2013
REPRESSION GEGEN TREIBSTOFF

Die Situation ist wieder einmal eskaliert...

mehr Infos: http://treibstoff.wagenplatz.at/

03 May 2013
KINOSTART

ab 3. Mai im Schikaneder (Wien) und Rechbauerkino (Graz)
ab 4. Mai Cinema Paradiso (St. Pölten)
ab 14. Mai im Volkskino Klagenfurt.
 
Sondertermine
5.Mai 17:30 Uhr Rechbauer (Graz)
Podiumsdiskussion "Alternatives Wohnen" mit Stadträtin Elke Kahr (KPÖ),
RegisseurInnen & Wagenplatz BewohnerInnen.
 
6.Mai 20 Uhr Schikaneder (Wien)
Podiumsdiskussion zur Lage der Wagenplätze mit RegisseurInnen und
Wagenplatz BewohnerInnen.
 
8.Mai 20 Uhr Schikaneder (Wien)
Podiumsdiskussion "Alternatives Wohnen" mit
Dipl.Ing.in  Jutta Kleedorfer, Projektkoordinatorin für Mehrfachnutzung
der Stadt Wien und Dr. Robert Korab, Stadtentwickler sowie
Wagenplatz BewohnerInnen.
 
14.Mai 20:15  Volkskino Klagenfurt
Q & A mit den RegisseurInnen.

01 Dec 2012
FESTIVALS

1.Dez. 2012

this human world Filmfest für Menschenrechte in Wien

http://www.thishumanworld.com

 

1.Mai 2013

MEDIAWAVE, Komarom, Ungarn

http://mediawavefestival.hu

 

12.Mai 2013

DOK.fest, München

http://www.dokfest-muenchen.de/

 

12.Mai 2013

ZOOM AUSTRIA 2013 in Skopje

http://lisff.blogspot.co.at/2013/04/zoom-austria-skopje-menada.html

Synopsis

Ein Jahr begleitet der Dokumentarfilm TREIBSTOFF die gleichnamige Wiener Wagentruppe.

Wir erleben die große Anstrengung der Wagenbewohnerinnen eine politische Lösung für ihre experimentelle Lebensform in die Wege zu leiten, lassen sie über ihre Hoffnungen, Wünsche, Motivationen, Ängste und ihren Ärger zu Wort kommen und ziehen mit ihnen gleich einer Odyssee von Brachfläche zu Brachfläche.

Die Grundstückseigentümer wollen von dieser alternativen Lebensform zumeist nichts wissen und nennen alle denselben Grund, warum der Wagenplatz nicht bleiben kann: Hier wird gebaut!

Mit jedem Umzug spitzt sich die Lage weiter zu...

This documentary accompanies the truck squad Treibstoff („Fuel“) for one year in their search for a home.

The idea of vehicle sites is fairly new in Austria and confronted with quite a few problems. We experience first hand their major efforts for a political solution to legalize vehicle sites in Vienna. They express their hopes, wishes, motivations, fears or anger and move like an odyssey from fallow land to fallow land. The landowners are not interested in this alternative life-style and always come up with the same excuse: Something will be built here!

With every removal tensions are rising...

Directors Statement

Einmal die Nase in die bunte Welt Wagenplatz gesteckt, waren wir unmittelbar vom Charme dieses experimentellen Lebensstils auf Rädern, unter freiem Himmel fasziniert:

Eine rund 20-köpfige Gruppe lebt mitten in Wien in einer sich selbstverwaltenden, gegenseitig unterstützenden Gemeinschaft, findet für alltägliche Grundbedürfnisse wie Wasser, Toilette, Strom (…) im do-it-yourself-Prinzip einfache, kreative Lösungen; der bewusste Umgang mit Ressourcen stellt sich hierbei von selbst ein. Großstadt-Lagerfeuerromantik prasselt abends aus der Feuertonne. Gerne hätten wir einen romantischen Film erzählt.

Doch das Konzept der Wagentruppe Treibstoff, Wohnort und darüber hinaus sozialer Treffpunkt innerhalb der Stadt zu sein, mit dem Wunsch diese mitzugestalten, zu verändern, sie nicht der stattfindenden Kommerzialisierung zu überlassen, stößt auf erhebliche Widerstände und scheint nicht der Stadtentwicklung und um sich greifenden Gentrifizierung zu entsprechen. Während tausende neue Wohnungen und weitere Bürokomplexe gebaut werden, gibt es für nicht einmal 50 Menschen und ihre Lebensform in der Millionenstadt Wien keinen Platz.

Aufgrund von Bauspekulationen und ängstlichem Unwillen der Grundstückseigentümer, sich auf Zwischennutzungen der brach liegenden Flächen einzulassen, muss die Gruppe teilweise monatlich umziehen.

So wurde der Film „TREIBSTOFF“ zu einer einjährigen Odyssee durch Wien, der politische Kampf in der Etablierung einer unkonventionellen Wohnform zum Hauptthema, sowohl in unserem Film als auch im Leben unserer Protagonist_innen – zwischen Hoffnung und Resignation, neuem Mut und großem Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, wenn Räumungen drohen und Baustellen immer näher rücken. Denn das einfache Leben wird von den Behörden so schwierig wie möglich gemacht.

Once we poked our nose into the colourful world of “vehicle sites”, we were fascinated by the charm of this experimental life-style on wheels. About 20 people live in a self governed, each other supporting community in the heart of Vienna. They find creative do-it-yourself solutions for bare necessities like water supply, toilette or electricity and therefore a sensitive and caring treatment with the environment is important to them. A bonfire in the evening right in the center of Vienna. We would have loved to do a romantic film. But the concept of the “Truck Squad Treibstoff” (Fuel) doesn't suit the city development and the upcoming gentrification. Their aim is to create not just a living space but to be a social and cultural meeting point, to be an active part of the city and to change it, to create something new besides commercialisation.

Whilst thousands of new flats and office buildings are being built there should not be enough space for 20 people in a cosmopolitan city like Vienna. Land owners are not willing to let the truck squad use fallow land temporarily because of speculation or the simply don't like this alternative life-style. That's why the “Truck Squad Treibstoff” (Fuel) have to move, sometimes once in a month. Hence the documentary Treibstoff is a film about an odyssey through Vienna lasting a year, about the political struggle to establish this alternative life-style.

Both in the film and in real life the protagonists are between hope and resignation, between courage and great cohesion when eviction is about or building sites are approaching. Because simple life is made as difficult as possible by the authorities.

  • Birgit Bergmann

    1985 in Villach geboren, aufgewachsen in Oberaichwald. Verdorben durch das Peraugymnasium, Wirtschaftsfern seit der Handelsakademie. Flucht in die Theater Film und Medienwelt seit 2005, aufgefangen von der Filmakademie Wien 2007. Derzeit besteht noch die Illusion des 6 monatigen Einsperrens und Diplomarbeitabschlusses. Derweil wird auch Filmisch versucht den Master zu besiegen.

    Filmische Versuche durch die Dokumentation eines Straßenbahnfahrer Alltags und restliche Pflichtübungen der Filmschule. Seit 2010 in den Sog der Wagenplätze gezogen. „TREIBSTOFF“ die erste Geburt wurde gerade volbracht, die zweite folgt im Herbst.

    Neben kreativen Selbt-Versuchen wurden auch andere Werke beeinflusst. Unter anderem die Dokumentation von Veronika Franz und Severin Fiala eines „typischen Wieners“, der unter dem Namen „Kern“ im März 2013 im Kino rennt. Ebenso wurde die von Architekten versuchte Dokumentation über „das Leben in der Sargfabrik“ durch meine Schnitthände geformt.

    Stefanie Franz

    1986 in Graz geboren, gegen Kleider, Röcke und Zöpfe bereits kleinkindlich mit zunehmendem Erfolg rebellierend aufgewachsen. In der sich kaugummiartig dehnenden Schulzeit die wirklich interessanten und tatsächlich relevanten Informationen dieser Welt systematisch verschwiegen bekommen, so dass sich früh die essentielle Notwendigkeit der Flucht in Phantasie und deren unbegrenzte Welten ergab. Zur Erschaffung und Bebauung selbiger etablierte sich Sprache bald als nicht nur kostengünstigster, sondern auch äußerst strapazierfähiger und persönlich effektivster Baustoff.

    2007 von Walter Wippersberg in den Raucherclub alias Drehbuchklasse an die Wiener Filmakademie aufgenommen worden. Nach einer Reihe unverfilmter, teils unvollendeter sowie verendeter Drehbücher hat´s der „PAPA“ g´richtet: Der unter der Regie von Umut Dag entstandene Kurzspielfilm landete zwei Jahre nach seinem Schrieb und Dreh den Jackpot.

    Zu diesem Zeitpunkt jedoch längst abgetaucht in die Welt der Wagenplätze – phantastisch und real in einem. Was als naives Dokufilmchen begann, wuchs sich zu einer Dokumentar-Manie aus, die alles und mich verschlang. Nun, bald drei Jahre später, auf dem besten Weg mich selbst mitsamt fertigen Filmen wieder auszuspucken – denn „TREIBSTOFF“ war noch nicht alles, wir legen noch was nach...

    Oliver Werani

    Geboren 1968, aufgewachsen und erzogen in Wien. Nach ein paar verschwendeten Jahren in der Schule, Kämpfe an verschiedensten Universitäten und angefressen auf die Gesellschaft und das Leben verschlug es mich 1993 nach Indien, wo ich auf die Erleuchtung hoffte und auf die ich noch immer warte.

    Über zehn Jahre erzählte ich dann Menschen über meine Reisen und sogenannten Abenteuern, über Dinge, die sich die meisten nicht trauen zu tun. Das heißt auch Reisejournalismus.

    Als 2007 ganz Wien mit „Plakatieren Verboten“ voll plakatiert wurde, kam mir die Idee zu meiner ersten Doku: PLAKATIEREN VERBOTEN. 2009 verschlug mich eine weitere Reise auf einen Wagenplatz in Wien, wo ich wieder dem Minimalismus frönen konnte, voll mit Kreativität und Energie ein neues, glückliches Leben begann und ich wieder Menschen über meine Reisen erzählen kann: TREIBSOFF, eine Doku über eine Minderheit, die mit LKWs im Kreis fahrt; und weil mein Leben so interessant ist: DRECK IST FREIHEIT, dann im Herbst.

  • Birgit Bergmann

    Born 1985 in Villach and grown up in Oberaichwald. Spoilt by Peraugymnasium. Business-distant since business-school. Escaped into the theatre, film and media world in 2005, caught by Vienna Film School in 2007.

    At the moment there is still the illusion to lock myself in and finish my thesis. Meanwhile I'm trying to win over my Film Master.

    First filmic tries were the documentary about the daily life of a tram driver and also some compulsory exercises at film school. In 2010 sucked into the world of “vehicle-sites”. The birth of “TREIBSTOFF” (Fuel) was the logical consequence, another is due in autumn.

    Besides some creative filmic self-attempts I could also influence the work of others among other things the documentary by Severin Fiala and Veronika Franz about a typically Viennese character which is under “Kern” to be seen in Austria's cinemas from March 2013 on. Furthermore the documentary “Life in the Sargfabrik” tried by architects was shaped with my editing hands.

    Stefanie Franz

    1986 born in Graz, against dresses, skirts and pigtails from toddler's age on grown up rebelling. During the schooldays, which were stretching like a bubblegum, they managed to keep the most important and relevant informations of life secret. That's why very early the essential necessity of an escape into unlimited worlds of phantasy occurred. To create and build this language seemed to be not just the cheapest way but also the strongest and personally most effective.

    2007 admitted into Walter Wippersberg's smoker's club alias screenplay class at Vienna film school. After a few fragmentary, perished and not made into a film screenplays “PAPA” managed it: Directed by Umut Dag, two years after writing and shooting this short film launched a jackpot.

    But by now submerged into the world of vehicle-sites, fantastic and real at once. What started as a naïve little doc-thingy became a documentary mania that devoured everything around me. Now, about three years later, to be well on the way to spit myself out including the finished films – because “TREIBSTOFF” (Fuel) was not the whole lot, we go one better...

    Oliver Werani

    Born in 1968, raised and grown up in Vienna. After a few years wasted at school, struggling at different universities and fed up with the society and life it took me in 1993 to India where I was hoping for enlightenment, what I'm still waiting for. For more than ten years I told people about my travels and some so called adventures, about things most people don't have the courage to so. It is also called travel journalism.

    When in 2007 all of Vienna was covered with posters saying “stick no bills”, I got the idea for my first documentary: “STICK NO BILLS”. In 2009 new travels took me to a vehicle-site in Vienna where I could indulge in minimalism again. Fueled with energy and creativity a new and happy life began and once more I can tell people about my travels: “TREIBSTOFF” (Fuel), a documentary about a minority driving around in circles with their trucks; and because my life is so interesting I still have more to tell “DIRT IS FREEDOM” due to be released in autumn.

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